
Dichtheitsprüfung
Bei der Dichtheitsprüfung von Rohrleitungen wird anhand von Luft- oder Wasserprüfung kontrolliert, ob die Rohrleitungen und Muffen dicht sind.
Risse oder andere Schadstellen im Material oder an Muffenversätzen können im Hinblick auf ihre Dichtigkeit ebenfalls überprüft werden. Durch undichte Rohrleitungen können gefährliche Schadstoffe ins Grundwasser eindringen und
somit die Umwelt und uns gefährden – diese Gefahr kann durch eine Dichtheitsprüfung vermieden werden.
Nach jeder durchgeführten Prüfung wird ein ausgewertetes Dichtheitsprotokoll erstellt, das dem Kunden als Nachweis dient und welches bei der entsprechenden Stelle vorgelegt werden kann.
Optische Inspektion
Nach Beseitigung aller Verschmutzungen erfolgt eine optische Inspektion mit einer Schiebe Kanal-TV-Kamera, für die Rohrdurchmesser DN 30 bis DN 200.
Bei der optischen Inspektion wird der Zustand der Leitungen bzw. alle sichtbaren Schäden festgestellt. Die Schadensauswertung lässt Rückschlüsse auf die Dichtheit des Kanals zu. Die Inspektion kann auch hier entweder von einer Revisionsöffnung aus dem Haus heraus oder mit einer speziellen „Satellitenkamera“ vom Hauptkanal aus erfolgen.
Problematisch sind verzweigte Leitungssysteme, deren Äste vom Grundstück her unzugänglich sind (kein Revisionsschacht) und vom Hauptkanal aus nicht erreicht werden können.
Die Dichtheitsprüfung hat bei neu verlegten Rohren nach DIN EN 1610 und bei Bestandsleitungen nach DIN 1986-30 zu erfolgen. Die Prüfung kann durch optische Inspektion (Kamera), Schiebekamera, Kamera-Fahrwagensysteme oder eine Prüfung auf Wasserdichtheit erfolgen. Ist eine optische Inspektion nicht durchführbar (z.B. keine Zugänglichkeit) oder wird sie als nicht ausreichend angesehen, ist die Wasserdichtheit nachzuweisen.
Verschiedene Kommunen erkennen eine optische Prüfung nicht an. Sie fordern direkt eine Prüfung mit Über- oder Unterdruck. Dies kann mehrere Gründe haben. Verschiedene Kommunen erkennen eine optische Prüfung nicht an. Sie fordern direkt eine Prüfung mit Über- oder Unterdruck. Dies kann mehrere Gründe haben. Ein häufig auftretender Grund ist z.B. ein Gebiet mit einem Fremdwassersanierungskonzept.

