Harald Stommel Rohr- und Kanalreinigung e.K. - Schlosserstraße 18, 51789 Lindlar - 02266 - 470954

Offene Kanalsanierung

Die wohl bekannteste Sanierungsmaßnahme ist die Erneuerung der Rohrleitungen in der sogenannten offenen Bauweise.
Hierbeiwerden mit verschiedenen Geräten, beispielsweise ein Bagger, ein Rohrgraben hergestellt. In den Geöffneten Rohrgraben werden dann die Rohre in ein ausreichendes Sandbett verlegt, zum Schutz mit Sand ummantelt.Im Gebäude werden die Rohrleitungen Aufputz neu verlegt und dabei mitRohrhalteschellen befestigt.

Partielle Sanierung (Kurzlinersanierung)

Mit einem sogenannten Packer bringen wir unser, mit einem in speziell entwickeltem Harz getränktes,Glasfasermaterial in den defekten Bereich.
Der Packer arbeitet mit einemLuft- oder Wasserdruckvon bis zu 2 bar. Dadurch wird gewährleistet, dass das Glasfasermaterialan die Rohrwandungangepresst wird und das überschüssige Harz in die schadhaften Stellen eindringt. Gleichzeitigsorgt eine form- und kraftschlüssige Verklebung mit der Rohrwandung fürein sicheres Abdichten.
Die permanente Kameraüberwachung gewährleistet dabei einen reibungslosen Arbeitsablauf.

Schlauchlinersanierung

Beim Inliner-Prinzip wird ein mit Harz getränkter Filzschlauch in der entsprechenden Dimension per Inversionsverfahren inden Kanal gebracht.
Nach entsprechender Aushärtungszeit werden die jeweiligen Zuläufe mit der Roboteranlage auf gefräst. Vorwiegend lange Strecken lassen sich so problemlos an einem Stück sanieren. Rohrabdichtung und Stabilisierung über einengrößeren Teilabschnitt oder einer gesamten Haltung ist gewährleistet.

Edelstahlmanschette

Das Quick-Lock System wird seit vielen Jahren erfolgreich als Reparaturverfahren für die geschlossene Kanalsanierung eingesetzt. Grundlage der Entwicklung und Produktion sind Qualität und Nachhaltigkeit. Positive Langzeiterfahrungen von Auftraggebern und Quick-Lock Anwendern weltweit garantieren auch Ihnen eine Rohrsanierung mit Quick-Lock auf höchstem Niveau. Das Quick-Lock System dichtet und stabilisiert das Schadensbild rein mechanisch, ohne Bauchemie und unabhängig vom Rohrmaterial ab. Durch den patentierten Quick-Lock Verschluss wird eine sichere Kompression der EPDM-Dichtung gewährleistet. Die Manschette bleibt nach der Sanierung elastisch gelagert und nimmt Bewegungen der Rohrleitungen auf. Bei längeren Schadensbildern werden die Quick-Lock Manschetten hintereinander in Serie gesetzt. Versetzt wird die Quick-Lock Manschetteper Kanal-Kamera oder Robotersystem, mit einem Kompressor und dem Quick- Lock Versetzpacker.

TIP Verfahren TIP-Verfahren für die Kanalsanierung ("tight in pipe")

Mit dem TIP-/Relining-Verfahren bietet das Bauunternehmen Rettberg seinen Kunden ein besonders umweltschonendes und kostengünstiges Verfahren für den grabenlosen Kanalbau. Die Grundidee ist einfach: In ein vorhandenes Altrohr wird einfach ein geringfügig kleineres Neurohr eingezogen.

Die Experten der Firma Rettberg empfehlen den Einsatz des TIP-Verfahrens bei Kanalrohrsanierungen, die auf Grund von Korrosionschäden, Riss- und Scherbenbildung, Deformationen bis max. 20% des Altrohrquerschnitts oder Wurzeleinwuchs sowie allgemeiner Undichtigkeiten nötig werden.

TIP-Verfahren („tight in pipe“): das Rohr im Rohr

Das „Rohr im Rohr“-System. Wie funktioniert es?

Zunächst werden eine Start- und eine Zielgrube hergestellt. Anschließend wird eine Berstanlage in die Zielgrube eingesetzt. Diese schiebt hydraulisch das Berstgestänge in das Altrohr.

Sobald die Startgrube erreicht wird, erfolgt der Einbau einer Führungshülse. Wird das Berstgestänge dann zurückgezogen, kommt eszu einer Kalibrierung des Altrohrs, bei der Deformationen und Versatzbildungen ausgeglichen werden. In diesem Arbeitsschritt werden Kurzrohre aus PP-HM eingebaut, die eng – eben „tight in pipe“ – am alten Kanalrohr anliegen.

Verfahrensbedingt wird der beim TIP-Verfahren entstehende Ringraum nicht verpresst. Wenn in ein DN 300-Kanalrohr also ein DA 292-Kurzrohr eingezogen wird, verbleibt rings um das neue Rohr ein Ringspalt von 4 mm. Die für das Verfahren genutzten Rohrmaterialen, sind speziell darauf ausgelegt, den entstehenden Belastungen standzuhalten.

Das TIP-Verfahren kann von Schacht zu Schacht, von Grube zu Grube und von Grube zu Schacht eingesetzt werden. Eine innovative Neuerungin dieser Verfahrensgruppe ist der Einbau von PE-HD Rohrsträngen über vorhandene Schachtbauwerke.

Hierbei wird ein zuvor zusammengeschweißter Rohrstrang über eine spezielle Umformungstechnik über Schächte 1000 mm eingebaut. Dieses Verfahren eignet sich für die Altrohrdimension DN 200, DN250 und DN 300 mm. Passende Formstücke und Schachtanschlüsse runden das Verfahren ab.

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